Vorzeitforschung im Raume Prüm


Die Steinreihen oder die natürliche Wallanlage von Wallersheim

Prüm - Menhire und Findlinge bei Fleringen und Wallersheim - Ein Fotobesuch am 2. Februar 2004



Von Wallersheim her nördlich gesehen befindet sich der Bergrücken „Op der Bütten“, Richtung Höhe 536 erstreckt sich ein heute noch vorhandenes Findlingsfeld unweit eines Holzlagers. Von hier aus weiter Richtung Norden stößt man an ein von seiner Lage, Einzäunung und Größe her ein bedeutendes Naturdenkmal. Schon am Beginn der 5 bis 8 nebeneinanderliegenden Steinkammreihen erhält man den Eindruck eines Eintritts in die Jungsteinzeit.


Foto: 2. Februar 2004 - 10.40 Uhr


Die heute noch sichtbaren Felskämme sind teilweise aus ihrem Massiv herausgebrochen und liegen als Findlinge sortiert in einer Reihe oder unsortiert per Baumeister Zufall herum. Teilweise sind sie auch noch fest mit dem darunterliegenden Felssockel verbunden und ragen nur noch an die Oberfläche, ein anderer Teil liegt lose auf der Oberfläche. Einige dieser Steine wurden allerdings auch aus wirtschaftlichen Gründen an anderen Stellen entfernt und nach hier verlagert. Nach Osten zu endet das Findlingsfeld an einem etwa 10 - 15 Meter tiefen Hang mit einigen markanten Leyfelsen, der anfangs steil, später mehr flach in ein kleineres Tal ausläuft.


Foto: 2. Februar 2004 - 10.44 Uhr


Foto: 2. Februar 2004 - 10.40 Uhr


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Foto: 2. Februar 2004 - 10.31 Uhr


Ähnlich wie Felsformationen an der Atlantikküste, befinden sich in Reihen angeordnet zahlreiche Steinkämme. Diese ergeben sich aufgrund der natürlichen Felsanordnungen, wie sie in Urzeiten sich nach ihrem Hervorbrechen aus der Tiefe falteten und in irgendeinem Urmeere herausgewaschen und geschliffen wurden. Hangabwärts formieren sich einige Leyfelsen (Folgeseite).


Foto: 2. Februar 2004 - 10.38 Uhr


Längsformationen und Querschnitt der Steinkammreihen - (Prinzipzeichnung)


Links: Terassierung am Platteau
Foto: 2. Februar 2004 - 10.32 Uhr



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